
Die iranische Arbeiterbewegung im vergangenen Jahr, ein Rückblick
Das vergangene Jahr 1399 (21. März 2020 bis 20. März 2021) war gekennzeichnet durch landesweite Proteste und Streiks der iranischen Arbeiter:innen. Trotz der Verschärfung von Repression und Unterdrückung, die sich in gerichtliche Vorladungen, Festnahmen, Verhör und Drohungen, Entlassungen, Haftstrafen und sogar Auspeitschungen ausdrückte, stand die iranische Arbeiterklasse an der Spitze der Massenproteste gegen die herrschende Klasse im Iran.

Geheimdiplomatie und unterwerfende Verträge
Das 25-jährige Kooperationsabkommen zwischen der islamischen Republik und der chinesischen Regierung wurde am 27.03.2021 von Außenministern beider Länder unterzeichnet. Der Inhalt des Vertrages wurde bislang geheim gehalten. Die islamische Republik hat offen erklärt, dass die Bedingungen sowie der Inhalt der Vereinbarungen vertraulich bleiben.

Khamenei konnte nur die Sackgasse der islamischen Republik bestätigen
Die Neujahrsansprache von Ali Khamenei war lediglich die Bestätigung der Sackgassen des Regimes, die Eskalation der Krisen und die Aussicht auf eine sich verschärfende politische Krise.

Die aktive und führende Rolle der iranischen Frauen in den gegenwärtigen sozialen Bewegungen
Wir begehen den internationalen Frauentag dieses Jahr, während das reaktionäre, frauenfeindliche Regime der islamischen Republik, im Griff tiefgreifender Krisen, die letzten Tage seines verbrecherischen Daseins verbringt. Vor wachsenden Protesten der iranischen Bevölkerung, die trotz brutaler Unterdrückung tagtäglich demonstrieren, streiken etc. findet dieses Regime keine Ruhe.

Arbeiterinnen und Arbeiter im Ruhestand, unermüdlich und entschlossen im Kampf
Am Sonntag, den 21. Februar versammelten sich die Rentner:innen der Sozialversicherung zum 6. Mal vor dem Parlament in Teheran sowie der lokalen Sozialversicherung in dutzenden Städten .

Die Revolution von 1979 und die Rolle der Guerilla Organisation der Volksfedayin Iran (OIPFG) beim bewaffneten Aufstand von 11. Februar
Am 11. Februar 1979 fand im Iran ein bewaffneter Aufstand statt, bei dem die Guerilla Organisation der Volksfedayin Iran (OIPFG) eine entscheidende Rolle spielte. Dieser Aufstand verhinderte, dass die Übertragung der Macht von einer Konterrevolution zur anderen friedlich und ungestört nicht stattfinden konnte. In den darauffolgenden zwei Jahren nach dem Aufstand war ein heftiger Kampf zwischen Revolution und Konterrevolution im Gange.

50 Jahre Kampf für Freiheit und Sozialismus!
Unsere Organisation entstand während einer der dunkelsten Epochen der iranischen Geschichte. Die Schah-Diktatur war durch absolute Rechtlosigkeit, die Unterdrückung demokratischer Rechte und politischer Freiheiten gekennzeichnet. Jegliche Form des Protestes wurde brutal unterdrückt. Mit dem bewaffneten Angriff auf Gendarmerie Posten von Siahkal im Norden Iran, am 08. Februar 1971, nahmen unsere Genossinnen und Genossen einen historischen Kampf gegen die herrschende kapitalistische Ordnung auf.

Corona - Impfkrise in der islamischen Republik
Vor etwa einem Jahr wurde im Iran offiziell die Existenz von Corona-Virus bestätigt, nachdem zwei Monate versucht wurde, das zu vertuschen und möglist geheimzuhalten. Am 19. Februar 2020 wurden 2 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zugegeben, während noch mindestens im Januar Ärzte und medizinisches Personal davor gewarnt hatten.

Corona-Pandemie im Iran und das tödliche Scheitern der islamischen Republik
Die tatsächliche Zahl der Corona-Opfer im Iran ist mindestens um das Vier- bis Zehnfache höher als offiziell angegeben wird. Das wird mittlerweile auch von offizieller Seite zugegeben. In den vergangenen Wochen sterben täglich über 400 Menschen an Covid-19. Seit Ausbruch der Pandemie ist die Kurve der Toten und Neuinfektionen steil nach oben gegangen.

Frankreich: Massenproteste gegen Polizeistaats-Gesetz und soziale Ungerechtigkeit
Am 28. November fanden Demonstrationen für Pressefreiheit und gegen Polizeigewalt sowie soziale Ungerechtigkeit in 100 Städten in Frankreich statt. Laut Veranstalter sollen landesweit mehr als eine halbe Million Menschen an den Protesten teilgenommen haben.
