{"id":3510,"date":"2026-03-01T12:23:33","date_gmt":"2026-03-01T12:23:33","guid":{"rendered":"https:\/\/fedaian-minority.org\/?p=3510"},"modified":"2026-03-01T12:23:33","modified_gmt":"2026-03-01T12:23:33","slug":"von-der-konstruktion-einer-falschen-alternative-bis-zur-normalisierung-der-massaker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fedaian-minority.org\/index.php\/2026\/03\/01\/von-der-konstruktion-einer-falschen-alternative-bis-zur-normalisierung-der-massaker\/","title":{"rendered":"Von der Konstruktion einer falschen Alternative bis zur Normalisierung der Massaker."},"content":{"rendered":"<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3511 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/fedaian-minority.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/adisazi-300x300-1.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/fedaian-minority.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/adisazi-300x300-1.jpg?w=300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/fedaian-minority.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/adisazi-300x300-1.jpg?resize=80%2C80&amp;ssl=1 80w, https:\/\/i0.wp.com\/fedaian-minority.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/adisazi-300x300-1.jpg?resize=36%2C36&amp;ssl=1 36w, https:\/\/i0.wp.com\/fedaian-minority.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/adisazi-300x300-1.jpg?resize=180%2C180&amp;ssl=1 180w, https:\/\/i0.wp.com\/fedaian-minority.org\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/adisazi-300x300-1.jpg?resize=120%2C120&amp;ssl=1 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Dieser Text wird unter Bedingungen verfasst, in denen die nicht offiziell verk\u00fcndete Milit\u00e4rherrschaft des kriminellen Regimes der Islamischen Republik weiterhin \u00fcber Iran herrscht; in einer Zeit, in der das Internet abgeschaltet ist, Schulen und Universit\u00e4ten geschlossen oder nur eingeschr\u00e4nkt in Betrieb sind und die Gesellschaft in v\u00f6lliger Unterdr\u00fcckung lebt.<\/p>\n<p>Verstreute und teilweise vom Regime eingespeiste Informationen berichten bislang von der Anh\u00e4ufung der Leichen von etwa 5.000 Menschen in Iran und der Festnahme von 20.000 Personen \u2013 Zahlen, die zweifellos nur die Spitze des Eisbergs der Verbrechen des Regimes darstellen. Diese Daten, die \u00fcberwiegend von Sicherheitsorganen und regimenahe Medien ver\u00f6ffentlicht werden, stehen unter Bedingungen vollst\u00e4ndiger Zensur und werden bewusst kontrolliert, manipuliert und in den Dienst des gezielten Unterdr\u00fcckungsprojekts gegen die gegenw\u00e4rtige Protestbewegung gestellt.<\/p>\n<p>Doch die Repression kommt nicht nur aus dem Mund der offiziellen Medien des Regimes. Jenseits der Grenzen haben sich Medien aufgereiht, die sich selbst als \u201eneutral\u201c, \u201eunabh\u00e4ngig\u201c und als \u201eLeitmedien\u201c bezeichnen. Medien wie Iran International Television, BBC und Radio Farda, die scheinbar der Islamischen Republik gegen\u00fcberstehen, in der Praxis jedoch auf demselben Spielfeld agieren, das vom Regime abgesteckt wurde.<\/p>\n<p>Hier geht es nicht um einen \u201eKrieg der Narrative\u201c, sondern um eine arbeitsteilige Repression. Imperialistische Medien und die Lautsprecher der monarchistisch-faschistischen Kr\u00e4fte verfolgen \u2013 mit unterschiedlicher Sprache \u2013 dieselbe Mission: die Ausschaltung der Bev\u00f6lkerung aus der politischen Arena, die Entwaffnung der Bewegung von Bewusstsein und Organisierung, die Ersetzung kollektiver Macht durch eine symbolische F\u00fchrungsfigur und die Verwandlung eines sozialen Aufstands in eine kopflose, planlose und opferanf\u00e4llige Masse.<\/p>\n<p>An diesem Punkt ger\u00e4t Iran International Television mit seiner F\u00fchrerinszenierung, der Verbreitung falscher Hoffnungen auf Rettung von oben, der Werbung f\u00fcr ausl\u00e4ndische Intervention und dem Verkauf von Illusionen in eine historische Gleichrichtung mit dem Regime. Das unterdr\u00fcckerische Regime der Islamischen Republik nimmt der Bewegung mit Kugeln das Leben \u2013 und diese nehmen es ihr durch Narrativbildung. Das Ergebnis ist dasselbe: die Protestbewegung zum Schweigen zu bringen, bevor sie sich in Macht verwandeln kann.<\/p>\n<p>Diese Medien, die sich selbst als professionell bezeichnen, halten sich nicht einmal dem Anschein nach an die akademischen und rechtlichen Theorien der liberalen Demokratie. Nach diesen Theorien \u2013 und selbst nach manchen Gesetzen, die in den entwickelten kapitalistischen L\u00e4ndern f\u00fcr Presse und Medien gelten \u2013 werden die Medien neben Judikative, Exekutive und Legislative als die \u201evierte Gewalt\u201c bezeichnet; eine Gewalt, die angeblich die Macht kontrollieren und nicht ihr Instrument sein soll.<\/p>\n<p>Was wir jedoch in der Praxis, insbesondere im Fall von Iran International Television, beobachten, zeigt erneut, dass diese wohlklingende und elegante Definition eine grundlegende Wahrheit verschleiert: Echte Medienunabh\u00e4ngigkeit ist nur in einer Gesellschaft m\u00f6glich, in der Macht und Reichtum nicht in den H\u00e4nden einer Minderheit konzentriert sind. In einer Klassengesellschaft steht auch das Medium \u2013 wie andere Institutionen \u2013 entweder im Dienst der Interessen der herrschenden Klasse, wird ausgeschaltet oder im besten Fall ohne finanzielle R\u00fcckendeckung an den Rand gedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>\u201eMediale Neutralit\u00e4t\u201c ist nichts weiter als ein Mythos. Medienfreiheit war und ist niemals neutral; ein Medium steht entweder im Dienst der Macht oder im Gegensatz zu ihr. Einen Mittelweg gibt es nicht. In der heutigen Welt, die von Klassenverh\u00e4ltnissen gepr\u00e4gt ist, steht kein Medium \u2013 von den gr\u00f6\u00dften Zeitungen und Nachrichtennetzwerken bis hin zu Agenturen und internationalen Fernsehsendern \u2013 au\u00dferhalb der Logik von Macht und Kapital. Alle handeln mehr oder weniger innerhalb dieses allgemeinen Rahmens.<\/p>\n<p>Doch selbst in diesem Kontext hat Iran International Television \u2013 verglichen mit anderen sogenannten persischsprachigen \u201eLeitmedien\u201c im Ausland \u2013 die F\u00fchrung \u00fcbernommen und betreibt offen und unverhohlen eine Politik der Ausgrenzung, Zensur und Verzerrung. Dieser Sender blendet bewusst die Stimmen anderer Str\u00f6mungen aus und betreibt zugleich die Hervorhebung einer reaktion\u00e4ren und faschistischen Str\u00f6mung, n\u00e4mlich des Monarchismus um Reza Pahlavi, und versucht, diese als dominierende Stimme durchzusetzen.<\/p>\n<p>Dies ist dieselbe Politik der Ausgrenzung und Zensur, die das autorit\u00e4re Regime der Islamischen Republik seit Jahren verfolgt \u2013 mit dem Unterschied, dass die Zensur hier nicht durch Schweigen, sondern durch L\u00e4rm ausge\u00fcbt wird; nicht aus der Position der Regierung, sondern im Gewand der Opposition. Ein Medium, das statt Monopole zu brechen, selbst Monopole schafft \u2013 und sogar von der im Inland herrschenden Zensur profitiert, um seine eigene Stimme als einzig und konkurrenzlos darzustellen.<\/p>\n<p>Ein solches Monopol ist weder zuf\u00e4llig noch das Ergebnis von \u201eProfessionalit\u00e4t\u201c, sondern wurde durch die massive finanzielle Unterst\u00fctzung imperialistischer M\u00e4chte erm\u00f6glicht \u2013 eine M\u00f6glichkeit, \u00fcber die revolution\u00e4re Medien und Fernsehsender der linken Kr\u00e4fte aufgrund ihrer klassenm\u00e4\u00dfigen Ausrichtung zugunsten der Arbeiter und Werkt\u00e4tigen weder je verf\u00fcgt haben noch verf\u00fcgen wollen.<\/p>\n<p>Die Angelegenheit beschr\u00e4nkt sich nicht auf politische Parteinahme. Iran International hat durch Methoden wie manipulierte Nachvertonung von Videos, die Verbreitung falscher Nachrichten, die selektive Hervorhebung bestimmter Stellungnahmen und die bewusste Zensur anderer Stimmen die Propagierung einer reaktion\u00e4ren Str\u00f6mung zum Kern seiner Politik der \u201eAlternativkonstruktion von oben\u201c gemacht \u2013 einer falschen Alternative, die verzerrt dargestellt wird, um als angeblicher \u201eVolkswille von unten\u201c ausgegeben zu werden.<\/p>\n<p>Dabei entstand die j\u00fcngste Protestbewegung im Iran auf dem Boden umfassender und chronischer Krisen und trat mit einer klaren Forderung auf die B\u00fchne: einer grundlegenden Ver\u00e4nderung einer unmenschlichen Situation. Eine Forderung, deren Verwirklichung weder in der F\u00e4higkeit und im Willen des herrschenden Systems liegt noch auf der Agenda irgendeiner anderen b\u00fcrgerlichen Alternative steht.<\/p>\n<p>Auf dieser Grundlage vertieften und erweiterten sich die Proteste Schritt f\u00fcr Schritt; progressive Bewegungen \u2013 von Studierenden und Lehrern bis zu unabh\u00e4ngigen Arbeiterorganisationen und anderen gesellschaftlichen Gruppen \u2013 schlossen sich in unterschiedlichem Ma\u00dfe an. Die Arbeiterbewegung wich \u2013 anders als in fr\u00fcheren Wellen \u2013 nicht zur\u00fcck und setzte ihren Kampf fort. Es bestand die Hoffnung, dass die Bewegung mit der massenhaften Pr\u00e4senz der Menschen auf den Stra\u00dfen und ihrer Verbindung mit landesweiten Streiks ein revolution\u00e4res Niveau erreichen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Doch genau an diesem Punkt intensivierte sich die mediale Offensive der reaktion\u00e4ren monarchistischen Opposition \u2013 die in ihrem Kern bei der Durchsetzung von Diktatur keinen Unterschied zum Regime der \u201eWelayat-e Faqih\u201c (Alleinherrschaft des religi\u00f6sen F\u00fchrers) aufweist \u2013 mit dem Ziel, die Bewegung zu vereinnahmen. Dabei spielte Iran International durch die \u00dcberh\u00f6hung Reza Pahlavis und die wiederholte Ausstrahlung seiner unverantwortlichen Aufrufe, begleitet von Lobpreisungen und Schmeicheleien seiner Verb\u00fcndeten, eine zentrale Rolle.<\/p>\n<p>Nach Tagen ununterbrochener Stra\u00dfenpr\u00e4senz der Bev\u00f6lkerung und der Ausweitung der Proteste auf verschiedene Berufsgruppen, Regionen und soziale Schichten waren neue Aufrufe zur \u201eStra\u00dfenpr\u00e4senz\u201c nichts anderes als eine bittere Farce zur Befriedigung des F\u00fchrungswahns Reza Pahlavis und seines Umfelds \u2013 eine bittere Farce f\u00fcr die Monarchisten und ihre Sprachrohre und eine blutige Trag\u00f6die f\u00fcr Menschen, die zumindest auf eine Verbesserung oder gar grundlegende Ver\u00e4nderung ihres Lebens gehofft hatten.<\/p>\n<p>Zu den j\u00fcngsten Beispielen geh\u00f6rte \u2013 noch vor Beginn der neuen Protestwelle \u2013 der von Reza Pahlavi ausgerufene Yalda-Aufruf, der faktisch auf Gleichg\u00fcltigkeit in der Bev\u00f6lkerung stie\u00df und zeigte, dass solche Aufrufe bereits zuvor keine gesellschaftliche Resonanz gefunden hatten. Dennoch lieferte das Trittbrettfahren auf den Volksprotesten und das Abst\u00fctzen auf die falsche R\u00fcckendeckung angeblicher \u201eTrump-Unterst\u00fctzung\u201c \u2013 die wie andere imperialistische M\u00e4chte niemals echte Unterst\u00fctzung f\u00fcr die K\u00e4mpfe der Bev\u00f6lkerung beabsichtigte \u2013 dem Regime den Vorwand f\u00fcr eine breite Repressionswelle; und dies in einer Situation, in der die Regierung aufgrund der Ausweitung der Proteste zu relativer Zur\u00fcckhaltung gezwungen gewesen war.<\/p>\n<p>Es war kein Zufall, dass genau diese Aufrufe am selben Donnerstag, dem 8. Januar (18. Dey), im Staatsrundfunk der Islamischen Republik in Form eines l\u00e4cherlichen Gespr\u00e4chs faktisch beworben wurden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch das Regime selbst durch Infiltration der Versammlungen und das Entfachen von Gewalt unter dem Deckmantel von Protestierenden bewusst versuchte, die Proteste in Gewalt zu treiben.<\/p>\n<p>Durch die Aufstachelung der w\u00fctenden Massen loderten die Flammen auf und defensive wie offensive Aktionen entstanden. Und genau hier standen die unorganisierten und unbewaffneten Menschen einem bis an die Z\u00e4hne bewaffneten Regime gegen\u00fcber \u2013 und es war das Blut von Zehntausenden Demonstrierenden, das auf den Stra\u00dfen floss.<\/p>\n<p>Andererseits machte die bewusste Abschaltung des Internets im Iran Satellitenfernsehen faktisch zu den einzigen Informationskan\u00e4len. In diesem erzwungenen Vakuum setzte Iran International seine gesamte Kapazit\u00e4t ein, um massenhaft k\u00fcnstliche und manipulierte Informationen zu produzieren und zu reproduzieren und eine lautstarke Inszenierung der hohlen \u201ePopularit\u00e4t\u201c Reza Pahlavis zu veranstalten.<\/p>\n<p>So wurden die protestierenden Massen auf der Stra\u00dfe in eine blutige Sackgasse gedr\u00e4ngt: vor ihnen das Monster der Islamischen Republik mit aufgerissenem Maul, bereit, sie zu verschlingen \u2013 und hinter ihnen die Dolchstiche der Monarchisten, die auf ihre K\u00f6rper niedergingen und sie nach vorn trieben.<\/p>\n<p>Die zynische Antwort Reza Pahlavis auf seine Verantwortung f\u00fcr dieses Verbrechen bestand darin, es durch die Bezeichnung als \u201eKriegsverluste\u201c zu normalisieren. Dies war seine Antwort an die 1.500 Augenverletzten allein im Farabi-Krankenhaus in Teheran, an das anhaltende Leid von Zehntausenden Hinterbliebenen, an die Gefolterten, an die Gefangenen des Systems und an alle, die noch aktiv am Kampf teilnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Hier wurde deutlich, dass Reza Pahlavi in seiner R\u00fccksichtslosigkeit dem Regime der Islamischen Republik in nichts nachsteht und bereit ist, f\u00fcr den Griff nach der Macht \u00fcber die Leichen Tausender und Zehntausender hinwegzugehen. Dies ist das wahre Gesicht einer niedertr\u00e4chtigen Figur und eines politischen Clowns, den Iran International der Gesellschaft als Alternative aufzuzwingen versucht.<\/p>\n<p>Deshalb muss offen gesagt werden: F\u00fcr das Massaker an den Demonstrierenden tr\u00e4gt nicht allein die Islamische Republik als direkter T\u00e4ter die Verantwortung; auch Reza Pahlavi und sein schmeichelndes Medienorgan stehen in diesem Verbrechen in \u00dcbereinstimmung und Mitverantwortung. Diese \u00dcbereinstimmung ist kein Zufall. Ein Blick auf die personelle Zusammensetzung dieses Senders ist selbst ein deutlicher Beleg: Manager und Chefredakteure, die zuvor in offiziellen Strukturen des Regimes oder in regimenahen Medien t\u00e4tig waren. Doch es geht nicht um Personen, sondern um Politik \u2013 eine Politik, die trotz oppositioneller Pose in der Praxis zur Unterdr\u00fcckung und L\u00e4hmung von Protestbewegungen beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Auch in der revolution\u00e4ren Bewegung \u201eFrau, Leben, Freiheit\u201c versuchte dieses Medium durch F\u00fchrerinszenierung und Kursablenkung die Bewegung zu vereinnahmen und scheiterte. Es scheint, dass es in den j\u00fcngsten Protesten \u2013 aus den fr\u00fcheren Niederlagen lernend \u2013 das Projekt der F\u00fchrerinszenierung noch aggressiver vorantrieb, bis hin zur Ausblendung selbst solcher Stimmen, die aufgrund gemeinsamer Klasseninteressen potenziell neben diesem Projekt h\u00e4tten stehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch dies ist ein weiteres Zeichen der \u00dcbereinstimmung der monopolistischen und totalit\u00e4ren Politik dieses Mediums mit der Repressionspolitik des blutigen autorit\u00e4ren Regimes der Islamischen Republik.<\/p>\n<p>In dieser kritischen und schicksalhaften Phase tritt aus dieser blutigen Erfahrung erneut klar eine Lehre hervor, die die Geschichte immer wieder wiederholt hat \u2013 eine Lehre, die in der \u201eInternationale\u201c so formuliert wird:<\/p>\n<p><em>\u201eUns aus dem Elend zu erl\u00f6sen, k\u00f6nnen nur wir selber tun!\u201c<\/em><\/p>\n<p>Nur durch ein tiefes Verst\u00e4ndnis der Bedeutung dieser Worte lassen sich diese bitteren Erfahrungen in ein bewusstes R\u00fcstzeug f\u00fcr den weiteren steinigen und kurvenreichen Weg des Kampfes verwandeln \u2013 einen Weg, der Befreiung von Leid und Unterdr\u00fcckung nicht als Geschenk von \u201eoben\u201c, sondern als Ergebnis des bewussten Handelns von \u201eunten\u201c begreift.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Volltext der Zeitschrift \u201eK\u0101r (Arbeit)\u201c, Nr. 1154, 19.01.2026<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Text wird unter Bedingungen verfasst, in denen die nicht offiziell verk\u00fcndete Milit\u00e4rherrschaft des kriminellen Regimes der Islamischen Republik weiterhin \u00fcber Iran herrscht; in einer Zeit, in der das Internet abgeschaltet ist, Schulen und Universit\u00e4ten geschlossen oder nur eingeschr\u00e4nkt in Betrieb sind und die Gesellschaft in v\u00f6lliger Unterdr\u00fcckung lebt. 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