{"id":3048,"date":"2020-07-18T19:41:53","date_gmt":"2020-07-18T19:41:53","guid":{"rendered":"https:\/\/fedaian-minority.org\/?p=3048"},"modified":"2021-03-11T11:37:14","modified_gmt":"2021-03-11T11:37:14","slug":"der-versuch-des-chinesischen-imperialismus-den-iranischen-markt-zu-erobern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fedaian-minority.org\/index.php\/2020\/07\/18\/der-versuch-des-chinesischen-imperialismus-den-iranischen-markt-zu-erobern\/","title":{"rendered":"Der Versuch des chinesischen Imperialismus, den iranischen Markt zu erobern"},"content":{"rendered":"<div style='padding-bottom:10px; font-size:35px;' class='av-special-heading av-special-heading-h2  blockquote modern-quote modern-centered  avia-builder-el-0  el_before_av_textblock  avia-builder-el-first   av-inherit-size '><h2 class='av-special-heading-tag '  itemprop=\"headline\"  >Der Versuch des chinesischen Imperialismus, den iranischen Markt zu erobern<\/h2><div class='special-heading-border'><div class='special-heading-inner-border' ><\/div><\/div><\/div>\n<section class=\"av_textblock_section \"  itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock  '   itemprop=\"text\" ><p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3049 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/fedaian-minority.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/AP_671769712395.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/fedaian-minority.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/AP_671769712395.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/fedaian-minority.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/AP_671769712395.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/fedaian-minority.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/AP_671769712395.jpg?resize=705%2C470&amp;ssl=1 705w, https:\/\/i0.wp.com\/fedaian-minority.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/AP_671769712395.jpg?resize=450%2C300&amp;ssl=1 450w, https:\/\/i0.wp.com\/fedaian-minority.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/AP_671769712395.jpg?w=1024&amp;ssl=1 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Ein Merkmal des Kapitalismus w\u00e4hrend der Herrschaft von Monopolen und Finanzkapital ist der Kapitalexport in andere L\u00e4nder, vor allem unterentwickelte L\u00e4nder, um neue M\u00e4rkte f\u00fcr mehr Profit zu erschlie\u00dfen und die Widerspr\u00fcche der Kapitalakkumulation zu l\u00f6sen. Daher kann die Analyse des Abkommens zwischen der islamischen Republik und der chinesischen Regierung, das als Dokument f\u00fcr 25 Jahre strategische Zusammenarbeit zwischen Iran und China bezeichnet wird, in diesem Rahmen durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Auf einer Kabinettsitzung wurde der iranische Au\u00dfenminister damit beauftragt, das Dokument mit der chinesischen Seite abschlie\u00dfend zu besprechen und zu unterzeichnen. Das Regime der islamischen Republik r\u00e4umt den Menschen im Iran keinerlei Rechte ein. Daher steht Geheimdiplomatie auf seiner Tagesordnung. Dasselbe gilt auch f\u00fcr das sog. Dokument f\u00fcr umfassende strategische Zusammenarbeit mit China. Au\u00dferhalb der herrschenden Banden wei\u00df niemand, was genau in diesem Dokument enthalten ist.<\/p>\n<p>Die Nachricht dar\u00fcber hatte gro\u00dfe Resonanz im Iran und im Ausland und rief unterschiedliche Reaktionen hervor. Die iranische Bev\u00f6lkerung will eine Offenlegung dieses Dokuments sowie alle damit zusammenh\u00e4ngenden geheimen Vereinbarungen.<\/p>\n<p>Die Staatsorgane der islamischen Republik behaupten, dass dieses Dokuments nichts Geheimes enth\u00e4lt, weigerten sich jedoch, \u00fcber den Inhalt und Bestimmungen des Dokumentes etwas zu sagen. Selbst die in den ausl\u00e4ndischen Medien ver\u00f6ffentlichten Teile des Dokumentes wurden vom Au\u00dfenamtssprecher als Fake bezeichnet. Er sagte dar\u00fcber hinaus, dass \u201esobald eine Einigung erzielt wird, wird sie gleich bekannt gegeben werden\u201c.<\/p>\n<p>Der stellvertretende Au\u00dfenminister f\u00fcr Rechtsfragen und internationale Angelegenheiten verwies auf die Bedenken der chinesischen Seite. Auch der Leiter der chinesisch-iranischen Handelskammer wiederholte im Grunde dasselbe und verteidigte die Geheimhaltung der Bestimmungen des Abkommens.<\/p>\n<p>Die Pahlavi Dynastie und vor ihnen die Qajar Dynastie verwendeten dieselbe Vokabular, wenn es um unterjochende Vertr\u00e4ge mit anderen Staaten ging. Auch damals war die \u201eGeheimhaltung unerl\u00e4sslich\u201c und man nahm ebenfalls \u201eR\u00fccksicht auf die Bedenken der anderen Seite\u201c. Auch damals erfuhren die Menschen im Iran nichts \u00fcber den Inhalt und die Bestimmungen solcher Vertr\u00e4ge und Abkommen.<\/p>\n<p>Die Tasnim News Agency, die den Revolutionsgarden nahesteht, bef\u00fcrwortet diesen Vertrag und meint, dass es mehr Potential f\u00fcr die Zusammenarbeit mit China vorhanden sei. Die Unterst\u00fctzung durch China in UN-Sicherheitsrat und der internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde sollen ebenfalls ein Resultat dieser Zusammenarbeit sein.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr berichtet die Petroleum Economist, erschienen in London, dass auf der Grundlage dieses Vertrages China 280 Mrd.\u00a0 US-Dollar in der Erd\u00f6l- und Erdgasindustrie und weitere 120 Mrd. US-Dollar im iranischen Transportwesen und Infrastruktur investieren wird.<\/p>\n<p>Im Gegenzug erh\u00e4lt China auf \u00d6l, Gas und sonstige petrochemische Produkte einen Preisnachlass von 32%. Au\u00dferdem wird China eine zweij\u00e4hrige Zahlungsverz\u00f6gerung gew\u00e4hrt. Die chinesische Seite kann in der eigenen W\u00e4hrung zur\u00fcckzahlen. Zwei Drittel wird bar bezahlt und ein Drittel in Waren und Dienstleistungen. Chinesische Unternehmen werden bei anstehenden Projekten ohne Ausschreibung bevorzugt. Ferner sollen 5000 chinesische Sicherheitskr\u00e4fte im Iran stationiert werden.<\/p>\n<p>Aus allen bislang vorliegenden Informationen geht hervor, dass es sich hierbei um ein umfassendes Abkommen f\u00fcr alle Bereiche der Wirtschaft, Industrie, \u00d6l und Energie, Landwirtschaft, Fischerei, Wasserwirtschaft, Banken und Versicherungen, Handel, Telekommunikationsinfrastruktur, Informations- und Telekommunikationstechnologie, \u2026 sowie Politik, Milit\u00e4r und Kultur handelt.<\/p>\n<p>F\u00fcr China geht es eigentlich um Investitionen in Erd\u00f6l, Erdgas und Petrochemie. Es soll sicherstellen, dass der Bedarf Chinas nach Erd\u00f6l gedeckt und eine stabile Versorgung gew\u00e4hrleistet wird.<\/p>\n<p>Ein genauerer Blick auf diesen Vertrag und seine Bestimmungen sowie die Umst\u00e4nde seines Zustandekommens zeigen, dass chinesische Konzerne durch ihre Investitionen die gesamte iranische Wirtschaft unter ihre Kontrolle bringen werden. Gemeinsam mit der iranischen Kapitalistenklasse werden sie durch die brutale Ausbeutung der iranischen Arbeiterklasse, beg\u00fcnstigt durch niedrige L\u00f6hne, sowie die Auspl\u00fcnderung der Ressourcen und Reicht\u00fcmer Irans, unvorstellbare Gewinne erzielen.<\/p>\n<p>Es ist klar, dass auf wirtschaftliche Dominanz, politische und milit\u00e4rische Dominanz folgen werden. China verfolgt durch diesen Schritt gr\u00f6\u00dfere wirtschaftliche und politische Ziele zur Kontrolle der M\u00e4rkte in der gesamten Region.<\/p>\n<p>B\u00fcrgerliche und nationalistische Rivalen der islamischen Republik stellen die ganze Zeit lediglich die Frage, ob die Insel Kish an China abgetreten wurde oder nicht? Ob 5000 chinesische Sicherheitskr\u00e4fte ins Land kommen oder nicht?<\/p>\n<p>Wenn alle Bereiche der Wirtschaftst\u00e4tigkeit eines Landes China \u00fcbergeben wird, dann geht es nicht mehr um den einen oder anderen Hafen oder Insel. Es geht nicht mehr um 5000 Sicherheitskr\u00e4fte. Es werden Tausende Chinesen als Arbeitskr\u00e4fte, Spezialisten sowie Sicherheitskr\u00e4fte mit den Investitionen ins Land kommen. \u00dcberall im Iran, wo chinesische Unternehmen t\u00e4tig sind, leben und arbeiten ebenfalls Tausende chinesische Staatsb\u00fcrgerinnen und Staatsb\u00fcrger.<\/p>\n<p>Wenn milit\u00e4rische Zusammenarbeit vereinbart wird, werden chinesische Milit\u00e4rbasen, chinesische Waffen und chinesische Milit\u00e4rberater ins Land kommen. Damit ist klar, dass der Iran in umfassender Form von China abh\u00e4ngig sein wird.<\/p>\n<p>Die b\u00fcrgerlich-nationalistische Opposition der islamischen Republik, die sowohl im Iran wie auch im Ausland vertreten sind, wie die Monarchisten, Republikaner und Nationalisten sind deshalb gegen den Vertrag mit China, weil sie sich den westlichen imperialistischen M\u00e4chten n\u00e4her f\u00fchlen. Denn sie haben weder ein Problem mit dem Kapitalexport in den Iran noch mit unterjochenden Vertr\u00e4gen. Von westlichen Imperialisten erhoffen sie sich Zuwendungen. W\u00e4ren dieselben Vereinbarungen mit den USA oder Europa getroffen worden, w\u00e4re es f\u00fcr sie kein Problem. So war es unter Schah und nach dem \u201eAtom Deal\u201c. Es gab auch damals umfangreiche Zugest\u00e4ndnisse an europ\u00e4ischen und amerikanischen Unternehmen, die vor allem in Erd\u00f6l-, und Erdgasindustrie investierten. Es geht hierbei nur darum, welche r\u00e4uberische imperialistische Macht den iranischen Markt dominieren sollte.<\/p>\n<p>Die Bef\u00fcrworter dieses Abkommens sprechen von Vorteilen des chinesischen Kapitalexports, die zum Fortschritt des Landes und zum Wohl der Menschen beitragen w\u00fcrde. Die Bef\u00fcrworter der amerikanischen oder britischen Vorherrschaft nutzten dieselben Argumente. Das Ziel von Kapitalexport ist jedoch der maximale Profit. Deshalb wird auch in den Bereichen investiert, die am schnellsten diesen Profit erzielen lassen. Investitionen in der Industrieproduktion dienen nur dem Ziel, durch minimale Kosten Produkte in andere M\u00e4rkte zu exportieren und das auch noch in Form von Montageindustrie. Es \u00fcberrascht nicht, dass 100 Jahre nach der konstitutionellen Revolution und 50 Jahre seitdem die kapitalistische Produktionsweise im Iran vorherrscht, Erd\u00f6l immer noch die dominierende Rolle in der iranischen Wirtschaft spielt. Selbst f\u00fcr die Produktion von prim\u00e4rsten Industrieprodukten m\u00fcssen Rohstoffe und Zwischenprodukte importiert werden.<\/p>\n<p>China als eine imperialistische Macht verfolgt vom Kapitalexport in den Iran lediglich das Ziel, den iranischen Markt gegen amerikanische und europ\u00e4ische Wettbewerber zu erobern und gro\u00dfe Gewinne zu erzielen. Auch China investiert seit mehreren Jahren in einigen afrikanischen L\u00e4ndern. Das hat nur zur Ausbeutung und Auspl\u00fcnderung dieser L\u00e4nder beigetragen. Es gibt weder Fortschritt in diesen L\u00e4ndern, noch geht es den Menschen dort besser.<\/p>\n<p>Beim Abkommen zwischen der islamischen Republik und China geht es aber dar\u00fcber hinaus. Bei milit\u00e4rischer Zusammenarbeit kommen neue ernstzunehmende milit\u00e4rische Gefahren auf die iranische Bev\u00f6lkerung zu.<\/p>\n<p>Der Kampf von imperialistischen M\u00e4chten um die Weltm\u00e4rkte und ihre Neuverteilung haben in vergangenen 100 Jahren zu zwei Weltkriegen und hunderten regionalen Kriegen und Konflikten gef\u00fchrt. Das ist weder abgeschlossen noch geh\u00f6rt es der Vergangenheit an. Auch im 21. Jahrhundert ist die Situation in der Welt \u00e4hnlich wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Widerspr\u00fcche zwischen den imperialistischen M\u00e4chten haben sich versch\u00e4rft. Die Konflikte zwischen den USA und China haben inzwischen zu einem Handelskrieg gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Aufteilung der M\u00e4rkte und L\u00e4nder unter den gro\u00dfen M\u00e4chten ist nicht endg\u00fcltig. Die \u00c4ra der Dominanz des Finanzkapitals ist begleitet von zunehmenden Ungleichgewichten und Widerspr\u00fcchen in der Weltwirtschaft. Ungleiches Wirtschaftswachstum, Unterschiede in der Entwicklungsgeschwindigkeit und im Wachstum verschiedener L\u00e4nder f\u00fchren zu Ver\u00e4nderungen in der wirtschaftlichen und politischen Macht der Monopole verschiedener L\u00e4nder. Dadurch \u00e4ndert sich das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis. Einige sind geschw\u00e4cht und andere gest\u00e4rkt. In diesem Prozess versch\u00e4rfen sich der Kampf und die Widerspr\u00fcche zwischen den imperialistischen M\u00e4chten.<\/p>\n<p>Die st\u00e4rkeren L\u00e4nder und Monopole versuchen die M\u00e4rkte an sich zu rei\u00dfen und eben diese Versch\u00e4rfung der Gegens\u00e4tze kann zu Kriegen und Weltkriegen f\u00fchren, wodurch die M\u00e4rkte erneut aufgeteilt werden. Bis zum zweiten Weltkrieg kontrollierte Gro\u00dfbritannien einen Gro\u00dfteil der Weltm\u00e4rkte. Nach dem zweiten Weltkrieg \u00fcbernahmen die USA diese Rolle und entwickelte sich zu einer Weltmacht. Seit Ende des 20 Jahrhunderts schw\u00e4cht sich die wirtschaftliche Macht der USA st\u00e4ndig ab. Der US-Imperialismus befindet sich heute dort, wo sich Gro\u00dfbritannien in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts befand. Die USA hat bereits ihre hegemoniale Rolle verloren. Im Gegenzug hat sich die Position des imperialistischen Blocks der EU verbessert.<\/p>\n<p>Noch wichtiger ist jedoch die Rolle und die Position Chinas als eine neue, junge und aufstrebende imperialistische Macht, die die Rolle der USA \u00fcbernehmen will. Bis in 2020 wird das BIP Chinas nach Kaufkraftbereinigung 28 Billionen US-Dollar erreichen. Die USA wird bei 20 Billionen und die EU bei 18 Billionen US-Dollar liegen.<\/p>\n<p>Chinas Auslandsinvestitionen erreichten bis 2017 etwa 500 Milliarden US-Dollar, w\u00e4hrend dies bei den USA 6 Billionen US-Dollar und bei EU bei 2,181 Billionen Euro lag. Das zeigt die vorhandenen Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Chinas Kapitalexporte. China versucht nun, im Hinblick auf seine wirtschaftliche St\u00e4rke neue M\u00e4rkte f\u00fcr Kapitalexport zu erschlie\u00dfen, wie das Abkommen mit der islamischen Republik zeigt.<\/p>\n<p>Das enorme Wachstum der chinesischen Wirtschaftsmacht wird eine Ver\u00e4nderung der internationalen politischen und milit\u00e4rischen Position Chinas nach sich ziehen. Deswegen baut China sein Milit\u00e4r rasch aus und seine Milit\u00e4rausgaben wachsen st\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Es ist nicht klar, wie der US-Imperialismus mit seiner degradierten Rolle umgehen wird. Es ist aber davon auszugehen, dass amerikanische und europ\u00e4ische Monopole nicht einfach zusehen werden, wie China M\u00e4rkte \u00fcbernimmt, die stets von ihnen beherrscht wurden. Dieser Konflikt kann unter bestimmten Bedingungen auch milit\u00e4risch ausgetragen werden.<\/p>\n<p>Ein solcher Krieg wird f\u00fcr die kleinen und schwachen L\u00e4nder, die einer dieser imperialistischen Bl\u00f6cke eingetreten sind, katastrophale Folgen haben. Besonders im Nahen Osten und am Persischen Golf, der sich zu einem Pulverfass entwickelt hat. Das ist eine m\u00f6gliche Entwicklung, die durch das Abkommen zwischen China und islamische Republik eintreten kann.<\/p>\n<p>Wir sollten nicht vergessen, dass die Intrigen des Reza Khan mit Hitlers faschistischem Regime Grund genug waren , damit \u00a0der Iran w\u00e4hrend des zweiten Weltkrieges von Alliierten besetzt wurde, obwohl Reza Khan Neutralit\u00e4t beschwor.<\/p>\n<p>Egal wie wir das iranisch-chinesische Abkommen betrachten, verst\u00f6\u00dft es gegen die Interessen der iranischen Arbeiterinnen und Arbeiter und der werkt\u00e4tigen Massen und muss nachdr\u00fccklich verurteilt und abgelehnt werden.<\/p>\n<p>Die Organisation der Fadaian (Aghaliyat), die die Interessen der iranischen Arbeiterklasse und von der Position dieser Klasse die Interessen aller Werkt\u00e4tigen des Iran verteidigt, lehnt grunds\u00e4tzlich die Geheimdiplomatie ab und verurteilt alle unterjochenden Vereinbarungen und Vertr\u00e4ge, einschlie\u00dflich die Vertr\u00e4ge der islamischen Republik mit China.<\/p>\n<p>Das Regime der islamischen Republik versucht mit Hilfe des chinesischen Imperialismus die bankrotte kapitalistische Ordnung und sich selbst zu retten. Die Organisation der Fadaian (Aghaliyat) ruft alle iranischen Arbeiterinnen und Arbeiter und alle Werkt\u00e4tigen auf, dieses Unterdr\u00fcckungsregime sofort zu st\u00fcrzen und im Iran eine R\u00e4teregierung zu errichten.<\/p>\n<p><em>Artikel aus KAR;\u00a0 Nr. 878; Juni 2020<\/em><\/p>\n<\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Merkmal des Kapitalismus w\u00e4hrend der Herrschaft von Monopolen und Finanzkapital ist der Kapitalexport in andere L\u00e4nder, vor allem unterentwickelte L\u00e4nder, um neue M\u00e4rkte f\u00fcr mehr Profit zu erschlie\u00dfen und die Widerspr\u00fcche der Kapitalakkumulation zu l\u00f6sen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3049,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[53],"tags":[],"class_list":["post-3048","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kar_de"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/fedaian-minority.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/AP_671769712395.jpg?fit=1024%2C683&ssl=1","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fedaian-minority.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3048","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fedaian-minority.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fedaian-minority.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fedaian-minority.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fedaian-minority.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3048"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/fedaian-minority.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3048\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fedaian-minority.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3049"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fedaian-minority.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3048"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fedaian-minority.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3048"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fedaian-minority.org\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3048"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}